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Michael P. und Ursula Kramer in Sen III S-Standard aufgestiegen
20.12.2019 05:58
von Christine Reichenbach
Aufstieg in S-Standard: Michael P. und Ursula Kramer, TC Rot-Weiss Casino Mainz (Foto: blitznicht.de)

Michael P. und Ursula Kramer in Sen III S-Standard aufgestiegen

Ein sportliches Weihnachtsgeschenk machten sich Uschi und Michael P. Kramer beim Weihnachtsbaumturnier im traumhaft verschneiten Masserberg/Thüringen. Mit dem Aufstieg in die S-Klasse krönten sie ihr bisher erfolgreichstes Tanzsportjahr, in dem sie bereits Zweite der Landesmeisterschaft Senioren III A-Standard Rheinland-Pfalz, die Thüringen Trophy und zahlreiche Turniere gewannen. Angefangen hat alles ganz unspektakulär im Jahr 2015. Die beiden wollten eigentlich nur einmal im Leben ein Tanzsportturnier tanzen, einmal Tanzsportatmosphäre als Sportler selbst erleben. Das war der große Wunsch des für den Rot-Weiss Casino Mainz startenden Paar. Der Funke sprang allerdings direkt über und es blieb nicht bei diesem einen Turnier. Zwei Monate später der erste Turniersieg in Würzburg, elf Monate später der Aufstieg in die C-Klasse und die Ausbildung zum Turnierleiter. Der Tanzsportvirus hat das damals beim TSC Ingelheim tanzende Paar gepackt. Wenn sie nicht selbst tanzen, stehen sie bei Turnieren auch gerne als Wertungsrichter C Standard und Latein an der Fläche. Im Jahrestakt tanzten sie durch die Leistungsklassen; und nun der  Aufstieg in die S-Klasse. Sportlich-beweglich, so bezeichnen sie ihren Tanzstil, wobei sie ihre gute Kondition und Ausdauer unterstützt. Da die beiden gerne reisen, haben sie sich vorgenommen, in allen deutschen Bundesländern zu tanzen nach dem Motto „Wir betanzen Deutschland“. Zwölf Bundesländer haben sie seit der D-Klasse bereits bereist; weitere vier folgen nun in den nächsten Monaten. Ihr umfassendes Trainingskonzept haben sie sich sorgfältig aufgebaut. Es besteht aus regelmäßiger Tanztechnik, Lauftraining und Kraftsport, um Koordination und Schnelligkeit auszubauen; und natürlich studieren sie die Theorie regelmäßig. Viel wichtiger sind ihnen jedoch die Lebensfreude und die Werte, die ihnen durch das Tanzen vermittelt werden. Wahrscheinlich liegt es daran, dass aus dem einem Turnier vor vier Jahren nun über einhundert Turniere geworden sind. Ohne die engagierten, motivierenden und einfühlsamen Trainerinnen und Trainer wäre dies jedoch nicht möglich gewesen. Ein großer Dank deshalb (in alphabetischer Reihenfolge) an Klaus Genterczewski, Isabel und Jörg Gutmann, Markus Mengelkamp, Peter Müller und Blanca Ribas Turon, mit denen Uschi und Michael weiterhin viele angenehme Trainingsmomente erleben möchten.

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